Projekte

Projekt Bot@HWR (2016-2018)

Bot@HWR ist ein fachbereichsübergreifendes Vorhaben mit dem Ziel den Forschungsschwerpunkt Robotik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin auszubauen. Es sollen anwendungsorientierte und interdisziplinäre Forschungsprojekte initiiert werden um insbesondere neue Robotik-Anwendungsfelder zu ergründen. Im Fokus steht dabei zunächst der Sektor Pflege und Gesundheit. Zum Projektbeginn stehen für das Erstellen von Prototypen zwei modulare Roboterbaukastensysteme (Volksbot) des Fraunhofer IAIS zur Verfügung. Die fachlichen Schwerpunkte des interdisziplinären Teams liegen in der Robotik, Diversity-Strategien und in Partizipativer Softwareentwicklung.
Das Volksbot-System ist modular aufgebaut und beinhaltet die Basisplattform mit vier Rädern (davon zwei mit Antrieb), Stromversorgung (Akku), einen Laserscanner und einen Greifarm. Nachstehend je ein Bild der Volksbot-Basisplattform und des dazugehörigen Greifarms.

Fördergeber: Institut für angewandte Forschung Berlin e.V.
Zeitraum: seit 01.10.2016
Beteiligte Personen:
· Prof. Dr. Heike Wiesner (Projektleitung)
· Prof. Dr. Dagmar Monett Diaz
· Holger Zimmermann

 

Projekt MINT4HWR (2013-2020)

Das Projekt “MINT4HWR Berlin” unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Heike Wiesner, Prof. Dr. Dorle Linz, Prof. Dr.  Dagmar Lück-Schneider und Prof. Dr. Reiner Höhne widmet sich seit dem Wintersemester 2013/2014 der Förderung von Frauen in den Informatikstudiengängen der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Für Studentinnen der Studiengänge Informatik, Wirtschaftsinformatik und Verwaltungsinformatik werden Workshops initiert, die insbesondere eine Unterstützung in der Studieneingangsphase darstellen. Darüber hinaus können auch interessierte Schulen den Stundenplan mit Informatikthemen füllen, um sich dem Studien- und Berufsfeld “Informatik” zu nähern.

Nähere Informationen: www.MINT4.de

EU-Projekt  “Gender Equality in Digital Entrepreneurship”(September 2016-August 2018)

In summarizing,  the results of the project are 1) a strong international cooperation between all partner organisations for the promotion of gender equality in the digital economy; 2) a fully engendered master curriculum for digital entrepreneurship; 3) recommendations on single modules for electives in established master programs and further educational programs that serve to empower women and offer firms and public organizations opportunities to learn and improve their ways in fostering gender diversity in design, implementation and use of ICT and digital services.
The intellectual outputs of this project are:
01: Progam design for a gender mainstreamed master curriculum in digitalentrepreneurship
02: Program course material  (both physical and virtual)
03: Critical module test run as elective and further educational modules in established channels
04: Evaluation report on key modules interwining gender and theoretical contents
05: Dissemination of results
Training and teaching activities occur within the project when testing critical modules during summer term 2018 to evaluate for impact on gender awareness and potential change effects of engendered teaching and training.

KNUD 2.0 (November 2011- 2013)

Gestaltbare Technologien & Diversity als Durchgangspunkt für nachhaltige Innovationen im ostdeutschen KMU-Sektor

Kooperationspartner: u.a. Universität Bremen, Wimko Consulting GbR, Donaus-Universität Krems

Ziel ist: Maßnahmen und Strategien zur Gewinnung und Bindung von hochqualifizierten Fachkräften unter besonderer Berücksichtigung der Kategorie Alter, Geschlecht und kulturellem Hintergrund im ostdeutschen KMU zu entwickeln. Durch die gleichzeitige Implementation von Diversity-Strategien und medialen interaktiven Vernetzungsmöglichkeiten im KMU-Sektor auf der Grundlage von gestaltbaren Technologien sollen einerseits Fachkräfte insgesamt stärker an die Betriebe gebunden werden. Außerdem soll das auffällige Abwanderungsverhalten von insbesondere weiblichen Fachkräften und Fachkräften mit interkulturellen oder internationalem Hintergrund verhindert werden.


Medienvielfalt und Genderaspekte im Mathematikunterricht: Let’s do IT!

Kooperationsprojekt mit dem Regionalen Fachdidaktikzentrum

Mathematik und Informatik (Niederösterreich) Dezember 2010 – 2013. Gefördert durch das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk)

 In dem Kooperationsprojekt Medienvielfalt Mathematik geht um eine genaue Analyse und Untersuchung der Bedingungen und Erprobung von Umsetzungsszenarien im Informatik- und Mathematikunterricht, um den Lernprozess von Schüler/innen bestmöglich zu unterstützen. Dazu werden auch die Möglichkeiten des Einsatzes moderner Technologien in Form von gendersensitiven Lernpfaden genutzt. Diese Lernpfade beinhalten viele Angebote an didaktischen und methodischen Zugängen die, auf eine wissenschaftliche Basis gestellt, positive Auswirkungen auf das Lehren und Lernen von Mathematik und Informatik haben. Das Zusammenwirken von Entwicklung, Forschung, Umsetzung im Unterricht ist die notwenige Bedingung für eine schüler/innenzentrierte dynamische Didaktik der Mathematik und Informatik, bei der der Lernprozess des Individuums im Zentrum steht.

Nähere Informationen unter http://www.mathe-online.at/projekte/medienvielfalt2.html sowie http://rfdz.ph-noe.ac.at/index.php?id=70


DIVTEC: Diversity und Gestaltbare Technologien im Berliner KMU-Sektor. Gefördert über das Institut für angewandte Forschung Berlin e.V. (Januar 2011 – Dezember 2011)

Kooperationspartner: Beuth Hochschule für Technik, Berlin; Wimko Consulting GbR

Das vorliegende Forschungsvorhaben bezieht sich auf die Bedeutung von Diversity Management und die Unterstützung von Web 2.0-Applikationen in Berliner kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zur Sicherung des Fachkräftebedarfs insbesondere im MINT-Bereich. Neben (inner-) betrieblichen Strategien sollen Gestaltungspotenziale interaktiver Medien (insbesondere Web 2.0-Applikationen) unter dem Aspekt der diversity-orientierten Mitarbeiter/innenrekrutierung und Mitarbeiter/innenbindung eruiert, erprobt und etabliert werden.

Als Ergebnis soll ein diversity-orientiertes, partizipativ entwickeltes Fachkräfteportal hervorgehen, das nachhaltig die KMU-Landschaft im Berliner Raum bereichern soll.


Projekt „Partizipative Gestaltung technologieunterstützter Lernszenarien“ (Fe|male) 

(Oktober 2008 – September 2010)

Projekt im Programm Sparkling Science (BMWF; Österreich. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Peter Baumgartner (Donau Universität Krems; Österreich) und Prof. Dr. Heidi Schelhowe (Universität Bremen) wurde ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt im Bereich interaktive Medien (Web 2.0) in Bildungskontexten in diesem Frühjahr beim BMWF (Österreich) erfolgreich gestellt worden. Konkret geht es dabei, Web 2.0 –Applikationen in mehreren Schulen in Österreich und BRD vergleichend anzuwenden und diese für den Einsatz in Unternehmenskontexte zu optimieren. In diesem Rahmen ist zudem eine enge Zusammenarbeit zwischen Schüler/innen und Studierenden im Rahmen von Web 2.0-Projekten geplant, die darauf abzielen, insbesondere den informatischen und technischen Fachkräftemangel zu begegnen.

Nähere Informationen unter. http://www.fe-male.net und Artikel: Developing Web 2.0 Learning Scenarios – A participatory and gendersensitive approach


GM-Medial:

Das vom BMBF in Auftrag gegebene Forschungsprojekt Gender Mainstreaming im Rahmen des Programms “Neue Medien in der Bildung – Förderbereich Hochschule” (GM-Medial) hatte die Zielsetzung, die 100 Projekte des BMBF-Förderprogramms “Neue Medien in der Bildung” unter dem Aspekt der Chancengleichheit zu analysieren, zu unterstützen und zu beraten. Zielsetzung war es, die Entwicklung von Erfolgskriterien für Chancengleichheit im Bereich eLearning zu entwickeln als auch Best-Practice-Beispiele zu eruieren.


gLearning:

Bei dem Projekt gLearning  “Gender und eLearning” handelt es sich um ein Forschungs- und Lehrprojekt. Ziel des Projektes besteht darin in einer ausgesuchten Lehrveranstaltung der FHW im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ein genderbewusstes Lernmodul gemeinsam mit den Studierenden partizipativ herzustellen. Insgesamt wurden in dem Kurs Grundlagen der Wirtschaftsinformatik 7 Lerneinheiten erfolgreich aufgesetzt.


Fraunhofer Kooperationsprojekt Roberta:

Das Teilvorhaben hatte zum Ziel, das Projekt “Roberta – Mädchen erobern Roboter” vom Fraunhofer Institut AIS (Autonome Intelligente Systeme) wissenschaftlich zu begleiten. Dabei ging es um qualitative und quantitative Aussagen darüber, ob und wie das Interesse an Technologie durch den Einsatz von Robotertechnik geweckt und entwickelt werden kann. Die Ergebnisse wurden zu allgemein anwendbaren Qualitätskriterien für die Gestaltung von technologischen Angeboten im Robotik-Bereich entwickelt. Darunter fiel auch die gestaltungsorietierte Erprobung der verschiedenen Software-Programme im Sektor Robotik, die (Mit-)Entwicklung und Durchführung von spezifischen Schulungskonzepten für Lehrende und Lernende.


EEEYMS:

European Enhancement of Early Years Management Skills Project; (Subcontract with DiMeB: Evaluation and consultancy)

The project is aimed at the Early Years Childcare/Nursery Nurse vocational group. It is specifically intended to enhance employability of people employed in this sector by providing access to a high level qualification in line with the emerging industry requirements. This is to be achieved by developing distance learning materials available via the World Wide Web and other forms of delivery media including CD ROM, specific to the employment area which is also aligned to a degree pathway, and will be available within Europe. Partners involved in this Project are KTV (Public Sector TU), Finland, NDNA (National Day Nurseries Association) and PANN (Professional Association of Nursery Nurses) both from the UK Avance University Breda, The Netherlands and Bulgarian Telework Association and Virtech Ltd, both from Bulgaria Issue of the subcontract with the Hope University in Liverpool Evaluation, consultancy and expert advice. The aim of the external, independent evaluation includes an objective feedback at every stage of the programme, expert advice of the learning environment and the evaluation of the learning modules.


Projekt Medienvielfalt:

Die im Rahmen des Projekts (Medienvielfalt in der Mathematik) behandelten Fragestellungen lauten: Wo liegen die Stärken der verschiedenen Werkzeuge, Medien und Materialien, und wie sieht ein optimiertes Zusammenspiel in einem zeitgemäßen Mathematikunterricht aus? Aufbauend auf den unterschiedlichen Zugängen und Erfahrungen der beteiligten Initiativen wurden Lehr-/Lernhilfen für den Einsatz im Mathematikunterricht entwickelt. Zusätzlich gewann die Integration neuer Lernformen (schülerInnenzentrierter Unterricht) in das Arbeiten mit elektronischen Medien im Laufe der Entwicklungsarbeiten an Gewicht. Exemplarisch wurden für jede Schulstufe Materialien in verschiedenen Medien angeboten und Unterrichtsvorschläge didaktisch reflektiert und aufbereitet. (Koperationspartner:  Prof. Dr. Heike Wiesner. (HWR Berlin))

Mehr Informationen unter: http://www.mathe-online.at/projekte/medienvielfalt.html und  http://www.austromath.at/medienvielfalt/

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